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Spielfeld


Jede Wiese, die Mindestanforderungen an Größe und Ebenheit erfüllt. Die Grashöhe sowie die Hundekotdichte sollte möglichst gering sein.


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Spieldauer


Üblicherweise 6 x 6 Minuten. Je nach körperlicher Fitness der Spieler ist die Spieldauer nach oben – oder unten – offen. Jedes Sechstel beginnt mit der Aufstellung beider Mannschaften hinter der eigenen Torlinie. Der Spielball liegt in der Mitte des Spielfeldes. Auf das Kommando „Polo, go!“ des Schiedsrichters dürfen alle Spieler nach vorne stürmen. Verfrühtes Losgaloppieren wird mit einem Strafsherry (alternativ: Wodka, Jägermeister oder ähnliches) geahndet. Achtung: Beim 1. Steckenpferdpolo-Cup verkürzte Spielzeit von 3 x 3 Minuten.


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Spieleranzahl


Üblicherweise 6 gegen 6. Je nach Größe des Spielfeldes ist die Spieleranzahl nach oben offen. Bei jeder Spielunterbrechung können beliebig viele Spieler ausgewechselt und wieder eingewechselt werden. Es gibt keinen festen Torwart, jeder Spieler kann Tore als „letzter Mann“ verhindern.


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Fortbewegung


Jeder Spieler muss sich – außer bei Spielunterbrechungen – permanent galoppierend fortbewegen. Bei Zuwiderhandlung wird vom Schiedsrichter ein Strafsherry verhängt, der sofort getrunken werden muss. Mit steigender Anzahl der Strafsherrys wird statt ästhetischem Galoppieren auch ein unkoordiniertes Hoppeln akzeptiert.


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Tore


Traditionell kommen als Torpfosten Barhocker zum Einsatz. Breite: ein Barhocker. Höhe: ein Barhocker (gedachte Luftlinie). Alternativ können auch Mini-Tore eingesetzt werden, die in regelmäßigen Abständen für circa 40 EUR pro Tor bei Aldi oder Lidl erhältlich sind. Übrigens: Für den 1. Steckenpferdpolo-Cup in Frankfurt solltet ihr zwei solche Tore besorgen.


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Spielball


Handelsüblicher Soft-Baseball.


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Schläger


Handelsübliche Crocket-Schläger. Tipp: Einschlägige Erfahrungen haben gezeigt, dass sich die teurere Variante eines Crocket-Sets besser eignet. Diese ist im Gegensatz zur billigen Variante am „Hammer“ nicht nur gesteckt, sondern robust verleimt. Dadurch wird verhindert, dass beim Schlagen des Spielballes der untere Teil des Schlägers („Hammer“) durch die Luft schießt und zur Gefahr für die Spieler wird. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es auch verboten, den Schläger über Schulterhöhe zu führen. Allgemein gilt: Jeder Spieler ist für den verantwortungsbewussten Umgang mit seinem Schläger verantwortlich.


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Fuß


Das absichtliche Spielen oder Stoppen des Balles mit dem Fuß ist nicht erlaubt und wird mit einem Strafsherry geahndet. Der Ball kann mit der langen und kurzen Seite des Crocket-Schlägers gespielt werden. Tipp: Mit der langen Seite ist es zwar leichter, mit der kurzen Seite kommt aber mehr Geschwindigkeit raus.


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Schiedsrichter


Grundsätzlich gilt: Der Schiedsrichter hat die Macht! Seinen Anweisungen – seien sie auch noch so unverständlich – ist Folge zu leisten. Diskussionen sind zwar erlaubt, führen aber meist nur zu einem weiteren Strafsherry.


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Ausrüstung


Empfohlen werden Fußballschuhe (oder zumindest festes Schuhwerk) sowie Schienbeinschützer. Weitere Ausrüstungsextras wie beispielsweise Trikot, Reiterhose, Reiterhelm oder ähnliches bleiben der Kreativität und dem individuellen Risikoempfinden jedes Spielers oder jedes Teams überlassen.


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Und das Wichtigste überhaupt:
das Steckenpferd!


Egal ob Holz oder Plastik, ob spartanische oder luxuriöse Ausführung mit Soundchip: Ein Steckenpferdpolo-Spieler liebt sein Pferd, hegt und pflegt es, sorgt für Hafer und Wasser am Spielfeldrand und gibt ihm einen Namen wie beispielsweise „Rainbow Warrior“ oder „Horst“. Die innige Beziehung manifestiert sich schon dadurch, dass der Stiel des Steckenpferdes während des gesamten Spiels zwischen den Beinen geführt wird. In der einen Hand das Pferd, in der anderen Hand der Schläger – schon hat man nur Steckenpferdpolo im Kopf!


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Schlusswort


Steckenpferdpolo ist Spaß! Aber das Spiel ist auch nicht ganz ungefährlich, daher ist übertriebener Ehrgeiz absolut fehl am Platz. Schon alleine deshalb, weil die Regeln so ausgelegt sind, dass alle Spieler relativ schnell in neue Promillesphären vordringen. Also: Lasst uns froh und betrunken sein, und uns recht von Herzen freun, lustig, lustig, traleralera, bald ist Steckenpferdpolo-Cup da!


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